6. März 2017

Robin Hoodie als Pullover

Heute möchte ich den zweiten Robin Hoodie zeigen, der im Rahmen des Probenähens für Fabelwald entstanden ist. Diese Version ist genau genommen gar kein Hoodie, denn ich habe diesmal die einfache Variante ohne Kapuze gewählt.


Dieser Pulli ist aus Sommersweat genäht und sitzt ebenso wie mein erster Robin Hoodie ganz wunderbar an der Tochter. Sogar besser, denn zwischen den zwei Pullis gab es kleine Änderungen am Schnitt: die Ärmel wurden etwas kürzer, der Rumpf dafür etwas länger.


Als besonderen Hingucker, neben all den Glitzerkronen natürlich, habe ich den asymmetrischen Saum gewählt.


Steffi von Fabelwald erklärt im Ebook wie man diese Saumvariante mit einem Beleg nähen kann. Ich stehe ja auf besonders saubere und ordentliche Verarbeitung und daher gefällt mir diese Art des Saums besonders gut. Bei diesem Pulli habe ich den Beleg aus dem gleichen Stoff zugeschnitten wie die Ärmel- und das Halsbündchen.


Für mich gehört der Schnitt jetzt schon zu meinen Lieblingen. Er ist vielseitig, sitzt sehr gut und die Anleitung ist sehr ausführlich. Den Kindertest hat er ebenfalls bestanden: die Tochter zieht die Pullis nicht mehr aus...


Das Halsbündchen musste ich hier übrigens stückeln, sonst hätte der Stoff nicht mehr gereicht. So habe ich nicht nur hinten eine Naht sondern auch vorne. Diese habe ich mit einem Stück Webband kaschiert, was ich hätte viel besser ausrichten können...


Bei Steffi gibt es noch viele andere tolle Varianten des Robin Hoodie zu sehen. Wenn ihr nun auch einen Robin Hoodie für den Nachwuchs nähen wollt, bekommt ihr das Ebook im Dawanda Shop von Fabelwald oder auch im Stoffbüro. Ich wünsche mir ja eine Version für uns Große...

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Schnitt: Robin Hoodie von Fabelwald (wurde mir fürs Probenähen zur Verfügung gestellt)
Stoff: Sommersweat von Herbert Textil, Bündchen von Stoff & Stil
verlinkt bei: Kiddikram, made4girls, Montagsfreuden

2. März 2017

Blumige Amy

Nach langer Zeit bin nun ich endlich dran mit Benähtwerden. Schon länger wollte ich mal den kostenlosen Schnitt Amy von pattydoo ausprobieren. Genauer gesagt habe ich den Schnitt schon mal ausprobiert, aber leider in der falschen Größe. Nun war die richtige Größe dran.


Leider musste ich feststellen, dass mir der Schnitt nicht steht. Ich liebe so lockere, legere Oberteile an anderen Frauen. Doch mittlerweile weiß ich, dass es meiner Figur besser schmeichelt wenn die Schnitte eher körpernah und tailliert geschnitten sind.


So ist das eben beim Selbernähen: man probiert aus, näht auch mal was Überflüssiges und lernt dabei jede Menge dazu. Mir fällt es besonders schwer anhand von technischen Zeichnungen und Designbeispielen abzuschätzen, ob ein Schnitt was für mich ist oder nicht.


Das Sweatshirt hat einen abgerundeten Vokuhila-Saum, das mag ich ganz gern.


Den Stoff finde ich total hübsch. Ich hatte erst etwas Angst, dass er zu altbacken ist, aber auch vernäht gefällt er mir. Vielleicht sollte ich mir etwas Anderes daraus nähen, was mir dann auch besser steht.


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Schnitt: Amy von pattydoo (gibt es kostenlos, wenn man sich für den Newsletter anmeldet)
Stoff: Sweat und Bündchen von Stoff & Stil
verlinkt bei: RUMS

28. Februar 2017

Fabelwald Robin Hoodie

Steffi von Fabelwald hat einen neuen Schnitt auf den Markt gebracht und ich durfte sie mit einigen anderen tollen Näherinnen ein wenig beim Entstehungsprozess unterstützen. So ist beim Probenähen dieser gemütliche Hoodie aus kuscheligem Nicky mit Pferdekopfapplikation entstanden.



Beim Robin Hoodie handelt es sich um einen Raglankapuzenpullover, aber es gibt auch die Möglichkeit einen einfachen Pulli ohne Kapuze zu nähen. Dabei kann man an den Säumen auch aus verschiedenen Möglichkeiten auswählen: mit Bündchen, einfach gesäumt und mit Belegen. Diese Variante habe ich ganz klassisch gehalten, mit Kapuze und Bündchen.



Ich mag die Überlappung der Kapuze vorne sehr. Bei manchen Schnitten ist sie mir entweder viel zu groß oder eben gar nicht vorhanden. Diese ist für meinen Geschmack genau richtig.



Das Ebook enthält außerdem drei Taschenvarianten: runde und eckige Eingriffstaschen und eine Kängurutasche. Ich habe hier die runde Eingriffstasche gewählt. Die eckige Variante muss ich allerdings auf jeden Fall auch mal ausprobieren.



Die Tasche habe ich nur auf eine Seite genäht, die andere Seite ziert der Pferdinand. Dieser stammt aus einer Applikationsvorlagenserie ebenfalls von Fabelwald (ein Freebook übrigens). Die Inspiration für die Farben habe ich mir bei Jana von Simply January abgeschaut, so ist der Tochterwunsch nach Tüddelkram im girly-Stil auch abgedeckt.



Wer keine Lust aufs Applizieren hat, möchte vielleicht Schablonieren mit Stofffarbe ausprobieren. Dazu gibt es im Ebook einen kleinen Exkurs und zwei Vorlagen. Wie das Ergebnis ausschauen kann, stellt Steffi in ihrem Blog vor.

Der Pulli kann außerdem auch mit einer Passe genäht werden. Am besten schaut ihr euch mal bei Steffi die ersten Ergebnisse des Probenähens an. Da sind wirklich ganz viele unterschiedliche und sehr tolle Robin Hoodies mit und ohne Hood entstanden.



Den Schnitt bekommt ihr ab sofort entweder in Steffis Dawanda Shop oder bei stoffbüro, bis einschließlich Sonntag (5. März) sogar zum Einführungspreis.

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Schnitt: Robin Hoodie von Fabelwald (der Schnitt wurde mir im Rahmen eines Probenähens zur Verfügung gestellt), Applikation nach der Vorlage von Fabelwald
Stoff: Bio-Nicky in dunkelblau und graumeliertes Bündchen von Stoff & Stil
verlinkt bei: Kiddikram, made4girls, creadienstag, handmadeontuesday

23. Februar 2017

Jetzt wirds bunt!

Auch hier im Norden wird ein wenig Karneval gefeiert, zumindest in den Kindergärten. Unsere Kita hat dabei ein ganz cooles Konzept. Sie versuchen den Eltern so wenig Arbeit wie möglich aufzuhalsen und machen viel in den Gruppen selbst. Oder sie wählen so wie dieses Jahr ein Motto, das sehr einfach umzusetzen ist.


Und zwar gibt es dieses Mal ein Farbenfest, die Kinder sollen sich so bunt wie möglich anziehen. Eigentlich wäre dieses Motto bei uns ohne Probleme mit vorhandenen Sachen umzusetzen, aber ich hatte Lust etwas zu nähen und dabei ein wenig Reste zu verarbeiten.


So ist also dieses Röckchen in Regenbogenfarben entstanden. Ich denke das kann sich auch im Sommer mit einem dezenten Oberteil sehen lassen.


Dazu gab es ein Shirt mit Regenbogenringeln, bunter gehts gar nicht. Die Ärmel hätten noch ein wenig mehr gekürzt werden können, fällt mir im Nachhinein so auf.


Das Kind findet es allerdings doof, dass es kurze Ärmel hat. Genau das gleiche Kind, dass am liebsten überall nur Spaghettiträger dran hat...


Das Shirt ziert eine destroyed-Applikation. Dazu habe ich hinter dem Hauptstoff einen unifarbenen Stoff aufgenäht, einzelne waagerechte Linien genäht und den Hauptstoff dazwischen aufgeschnitten.


Die Tochter ist also sowas von gewappnet fürs Farbenfest und freut sich auch schon total drauf.


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Schnitt: Röckli von Schnabelina und Longsleeve von der Erbsenprinzessin
Stoff: Stoffreste und Regenbogenringel aus dem Fundus
verlinkt bei: Kiddikram, made4girls

18. Februar 2017

Sneakerpuschen aus Ecopell

Ich habe mal wieder etwas zur Geburt eines kleinen Jungen genäht. Diesmal gab es kleine Puschen im Sneakerlook. Ich mag solche Sneakerpuschen total gerne: sie sind genauso leicht und bequem wie alle anderen Lederpuschen und doch etwas Besonderes. Ich wurde jedenfalls öfter auf die Schuhe vom Sohn angesprochen als er seine Sneakerpuschen trug.


Ich habe ja letztens schon geschrieben, dass ich Ecopell für mich entdeckt habe. Und so habe ich auch hier wieder dieses tolle, weiche Öko-Leder verwendet. Genäht sind die Puschen nach dem Schnitt und Tutorial von klimperklein. Man muss zwar etwas mehr Zeit als für ganz normale Puschen einplanen, aber die Arbeit lohnt sich.


Die Schnürsenkel sind übrigens nur Deko, so drückt also nichts beim Tragen.


Ich glaube ich muss demnächst doch mal wieder welche für den Sohn nähen. Er trägt solche Puschen zwar mittlerweile fast nur noch als Hausschuhe in der Kita und dafür ist mir die viele Arbeit fast zu schade, aber sie sind auch einfach unschlagbar cool...

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Schnitt: Puschenschnitt und Sneakerpuschentutorial von klimperklein
Stoff: Ecopell Leder von Kuhhandel
verlinkt bei: made4boys

14. Februar 2017

Reiseetuis für Weltenbummler

Als der kostenlose Schnitt für ein Reiseetui bei pattydoo rauskam war ich sofort begeistert. Ich hatte schon vor Ewigkeiten so ein Etui für uns genäht, das war aber bei Weitem nicht so schön und ausgetüftelt und mittlerweile einfach zu klein. Es war also klar, dass ich den Schnitt nicht nur öfter mal als Geschenk nähen werde, sondern vor allem auch für uns. Und so ist dieses Modell entstanden.


Da wir mit zwei Kindern gerade auf größeren Reisen nicht mit zwei Passfächern auskommen, habe ich den ursprünglichen Schnitt um 2cm verbreitert, sodass nun vier Pässe Platz haben. Dafür habe ich auch das Reißverschlussfach weggelassen. Das Kleingeld kann man ja auch in den Hosentaschen horten.


Für meine Schwester zu Weihnachten habe ich eine etwas edlere Variante genäht, dafür habe ich Kunstleder verwendet. Dieses Variante passt nun wirklich in jede Handtasche.


Diesmal habe ich nichts am ursprünglichen Schnitt verändert und so ist das Reißverschlussfach wieder dabei.


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Schnitt: Reiseetui von pattydoo
Stoff: Webware aus dem Fundus, SnapPap von Snaplys, Kunstleder von Stoff & Stil
verlinkt bei: Creadienstag

9. Februar 2017

Blusen-Sew-Along 2017 Finale -- Ich präsentiere meine MaCalla

Es ist soweit: heute gibt es bei Elle Puls ganz viele tolle Blusen zu sehen und ich bin auch dabei. Ich glaube ohne diesen Sew-Along wäre ich gar nicht so weit gekommen, sondern hätte irgendwo zwischendrin alles hingeschmissen. Jetzt bin ich aber ein wenig stolz meine fertige MaCalla präsentieren zu können. So auf dem Bügel finde ich sie nämlich total hübsch.


Ich mag auch die ganzen Details wie Ärmelriegel, Kragen, Knopfleiste und Tasche. Am Anfang war ich ja etwas enttäuscht über den "langweiligen" Stoff, aber jetzt bin ich sehr zufrieden damit. So ist ein echtes Basicteil entstanden.


Ich habe gestern noch die Knöpfe in mühevoller Handarbeit an die Knopfleiste genäht. An den Ärmeln habe ich mal die Nähmaschine ausprobiert. Das ist cool, lohnt sich aber bei Knöpfen mit vier Löchern meiner Meinung nach nicht.


Getragen gefällt mir die Bluse weniger gut. Eigentlich fand ich sie beim Betrachten im Spiegel gar nicht so schlecht, aber beim Anschauen der Fotos kommen mir wieder Zweifel.


Ich weiß nicht, ob ich zu kritisch bin oder ob sie wirklich nicht gut sitzt. Aber ich habe das Gefühl es bilden sich ständig überall Falten und es ist nach wie vor zu viel Stoff im Rücken.


Irgendwie bin ich aber angefixt, ich möchte auch mal ein anderes Schnittmuster ausprobieren. Ich habe da noch so ein Buch in dem auch ein Blusenschnittmuster drin ist.


Mein Fazit ist jedenfalls, dass ich wohl noch viel lernen muss um zum Beispiel den Abnähern Herr zu werden. Ich kann es nämlich nicht einschätzen, ob die Brustabnäher an der richtigen Stelle sitzen oder ob ich irgendwo noch mehr oder eher weniger wegnehmen muss und wie ich das dann am besten mache.


Aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und ich danke Elke für die Aktion. So eine Bluse ist einfach nochmal etwas anderes als ein Jerseyshirt und ich saß gestern eine Weile davor und hab einfach mal gestaunt wozu ich fähig bin. :-)

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Schnitt: MaCalla von kibadoo
Stoff: Webware mit Struktur von Stoff & Stil, Knöpfe ebenfalls von Stoff & Stil
verlinkt bei: Blusen-Sew-Along 2017, RUMS